Der neue Aldi


Heute war wieder ein Thermin beim Zahnarzt zum Zaehne saeubern (alle 3 bis 4 Monate). Dabei werden auch die Implantate gesaeubert, die scheinbar auch Zahnstein ansetzen koennen. Die Dame die meine Zaehne saeuberte bekam zwischen durch den Besuch ihrer sehr huebschen Tochter, die sie mir auch vorstellte. D.h. ihre Tochter wird ueber eine Woche bei ihr in Arkansas bleiben, ehe sie naechste Woche wieder nach Los Angeles fliegt, wo sie als Schauspielerin arbeitet.
Anschliessend fuhren wird zu dem neuen Aldigeschaeft in Fayetteville – das alte steht als leeres Gebaeude in einer anderen Gegend. Das neue kam mir jedenfalls doppelt so gross vor und ist sehr hell und einladend und kann somit auch mehr anbieten. Hier ist was wir da gekauft haben,
Nur den Cardonney (Weinflasche) haben wir danach noch wo anders gekauft.

Ich nehme an, dass es heute schon mehr Aldigeschaefte in Amerika als in Deutschland gibt. Leider sind nur wenige Sachen, die aus Deutschland kommen – meist Suessigkeiten.

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klimatische Unterschiede


Am Freitag hatte Ruth schon Blaubeeren gekauft, aber heute morgen rief die Frau an, dass sie noch weitere Blaubeeren zum Verkauf hat und es wohl die letzten lokal gepflueckten sein werden.
In Arkansas sind die Blaubeeren immer ende Mai / anfang Juni reif. Als wir noch in Illinois wohnten sind wir oefters nach Michigan Blaubeeren pfluecken gefahren und da waren sie erst anfang August reif.
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Die klimatischen Unterschiede in den USA koennen erheblich sein, wenn man Vergleiche zwischen Alaska, Florida oder Hawaii zieht und dementsprechend kann man Fruechte in recht unterschiedlichen Jahreszeiten ernten.
Als wir noch in der Chicagoer Gegend wohnten, sind wir oft so um mitte / ende Februar nach Florida runter gefahren, um den kalten Wintern des Nordens auszuweichen und da waren um diese Zeit meist schon die Tomaten reif. Gestern sagte mir uebrigens Ruth, dass die Pfirsiche schon teilweise reif sind und wir sie pfluecken sollten.

Gerade sehe ich in den deutschen Nachrichten, dass man in Deutschland jetzt Bildungskruse gibt, um die alte Sueterlinschrift lesen zu koennen. Das zeigt mir wieder einmal, dass ich eben der aelteren Generation angehoere, denn diese Schrift wurde damals noch in Deutschland benutzt, als ich zur Volksschule ging. Erst anfang der 40iger  – ich glaube es war 1941 – mussten wir nun die “lateinischen” Buchstaben benutzen, die im Grunde nicht unbekannt waren. Uebrigens half mir diese Kenntnis sehr, wenn ich hier alte deutsche Schriften (Briefe, Notierungen in Bibeln) ins Englische uebersetzen musste.

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Little O’ Oprey


Gestern Samstag abends sind wir mit unseren Freunden zusammen zur “Little O’ Oprey” in West Fork. Arkansas gegangen, um uns Country Music anzuhoeren.

http://www.littleoprey.org/

Wir hatten schon am Montag Besuch von meinem langjaehrigen Freund Lou und seiner Frau Kathy bekommen, die offiziell in South Dakota zu Hause sind, aber viel in Oregon unterwegs sind. Ich hatte Lou 1970 kennen gelernt, als wir bei der gleichen Firma in Elgin, Illinois zusammen gearbeitet haben und uns gleich gut verstanden.

Hier warten Lou und ich auf die Show in der 4. Reihe.

Es sind keine professionelle Musiker, aber sie spielen schon seit vielen Jahren zusammen jeden Samstag und daher unbedingt gut, aber nicht nur Country Music fuer 3 Stunden mit einer kuerzeren Unterbrechung.

Der Schlagzeuger spielt zwischendurch auch mal bischen am Keyboard, abgesehen davon, dass er sehr gut singen kann.

Zur Abwechslung kommt immer noch einmal eine Saengerin oder auch ein anderer Musiker dazu.
Die meisten Musikstuecke waren uns bekannt, aber sie hatten auch paar selbstkomponiete Stuecke dabei.

Die Klimaanlage funktionierte gut in dem Saal und Ruth war es beinahe zu kalt. Auf dem Nach-Hause-weg, haben wir angehalten um etwas in einem Restaurant zu essen. Es war gegen 22:30 und es herrschten noch 76Grad Fahrenheit – also fast 25 Grad Celsius. Waehrend der Nacht kam dann eine Kaltfront durch, sodass es morgens kuehl war und wir auf Regen hofften - aber heute (Sonntag) nachmittags kaum eine Wolke und haben schon wieder 31 Grad C.

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Muttertagswochenende und Sonnenregen.


Das es auch regnen kann, waehrend die Sonne scheint, ist nicht unbedingt ungewoehnlich. Ich habe es oft in meiner Jugend in Schlesien erlebt und jetzt seitdem wir in Nordwest Arkansas wohnen. So auch gestern am Sonntag und diesmal sogar gut eine halbe Stunde lang, weil es fast windstill war.

Bilder zur Vergroesserung anklicken.

Zum Muttertagsbesuch kamen uns u.a. diese beiden jungen “Damen”
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besuchen – unsere Enkelin in gruen und ihre Cousine. Zwei Hummeln die durch Haus und Garten  schwirrten.

Spaeter gab ihnen Ruth die Mohrrueben, um das Pferd der Nachbarin zu fuettern.
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Immerhin ist es fuer sie ein Erlebnis, wenn sie aus der Stadt hier raus zu uns kommen.
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Man sollte sich an grosse Tiere gewoehnen, solange sie nicht wild sind, denn wir haben genug wilde Tiere in den Waeldern um uns, denen man besser aus dem Weg geht.
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Jedenfalls hat sich Ruth gefreut Muttertagsbesuch zu bekommen.

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Cinco de Mayo


Gestern war also der eher mexikanische Feiertag “Cinco de Mayo” also der 5. Mai an dem die Mexikaner im Jahr 1862 einen Sieg gegen Frankreich errungen haben. Muss das noch mal genauer nachlesen.

Ruth sagte ich soll Bilder von den Sweet Peas Blumen aufnehmen.

Ich habe dann noch Aufnahmen aus der Naehe gemacht.
Nachdem ich diese Aufnahmen gemacht hatte, sind wir in einen Nachbarort gefahren, wo wir zu Kaffee und Kuchen bei einem befreundeten Ehepaar eingeladen waren. Wobei sie (Ingrid) aus Usingen bei Frankfurt stammt und anfang der 80iger in die USA kam. Er stammt aus Florida und hat viele Jahre in Deutschland gelebt, aber wollte scheinbar nicht wieder nach Florida ziehen. Ich muss ihn mal fragen warum nicht. Aber es ist nicht selten, dass Leute aus Florida oder California es vorziehen in Arkansas zu leben, weil die Lebenshaltungskosten in Arkansas erschwinglicher sind.

Als wir bei den Bekannten ankamen, musste ich dieses Motiv mit dem Pflug und der Rose aufnehmen.
Es vermittelt das “laendliche” Gefuehl – naja deren Grundstueck ist auf jeden Fall mehr als 50 Hektar gross und frueher hatten sie auch bischen Viehwirtschaft betrieben, aber haben es mit zunehmenden Alter aufgegeben.
Es war jedenfalls wieder ein sehr unterhaltsamer “Kaffeeklatsch”.

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Alte Autos und Route 66


Im Moment haben wir 33 Grad Celsius und einen teilweise bedeckten Himmel, aber trotzdem mehrheitlich Sonnenschein. Der Sommer meldet sich also langsam mit den entsprechenden Temperaturen an.
Heute haben die Autos in Amerika praktisch alle eine Klimaanlage, was in den 50iger Jahren als ich meine ersten Autos kaufte meist nur bei den teureren Autos der Fall war.
Hier ist ein 1957iger Plymouth, also ein billigeres Model von Chrysler.
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Ich hatte mir auch einen 1957 Plymouth neu gekauft, nur war meiner rot mit weissem Dach. Schoen diese Heckflossen. :)
Ich habe auch noch ein Foto davon – irgendwo – allerdings in schwarz/weiss aufgenommen, muss mal sehen ob ich es finde. Er hatte ein automatisches Getriebe, wo die Schaltung durch Druckknoepfe am Amaturenbrett erfolgte.
Aber wie gesagt keine Klimaanlage und man fuhr im Sommer mit offenen Fenstern.

Uebrigens bin ich damals damit einen Teil der Route 66 gefahren (von Chicago nur bis Joplin, Missouri). Aus Zeitknappheit nicht weiter. Sie ging eigentlich bis an die Pazifische Kueste in California. Zu der Zeit bestand dieser Highway noch in seiner vollen Laenge. Ueber die Jahre wurde diese Route 66 groesstenteils durch das Interstate System ueberbaut.
Vor paar Jahren gab es mal eine Menge romatisch-angehauchter deutscher Touristen, die hofften, der alte Route 66 zu folgen, um eine vergangene Zeit mit bischen Abenteuer zu erleben. Ich kann mich auch noch an eine hiesige TV-Serie aus den 60iger Jahren erinnern, die sich Route 66 nannte und versuchte bischen Romatik zu vermitteln.
Diese Zeiten sind schon lange vorueber und die USA haben sich seit der Zeit erheblich veraendert.

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Gestern ganz gesehen


ich war gestern ueberrascht, dass ich mir den ganzen Film “Die Heimkehr” beim ARD im Internet ansehen konnte, was mich nun veranlasste mich mal ein bischen mehr ueber Hermann Hesse selber zu informieren, der also noch zu einer Zeit lebte, als ich schon in Amerika wohnte.

Interessant auch dieser Bericht des Hamburger Abendblattes dazu.

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2263155/Die-Heimkehr-Premiere-fuer-Hermann-Hesse.html

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