Steaks im Regen


Als wir vom Einkauf in der Stadt zurück kamen, habe ich kurz vor unserem Kaff angehalten, um die rumlaufenden und rumliegenden Steaks aufzunehmen.

Bilder zur Vergrösserung anklicken.

ImageWir hatten sogar ein Gewitter als wir in die Stadt los fuhren. Es ist eine von zwei Wetterfronten, die in Richtung Osten ziehen und den Neuenglandstaaten am Wochenende viel Schnee bringen sollen. Bei uns ist es einfach zu warm – jetzt nachmittags 13°C.

ImageDa der Himmel auch während der Nacht bedeckt war, hatten wir auch keinen Nachtfrost.

Dieser weiss Esel beschützt die Kühe besser als ein Hund und scheucht sie auch herum, wie ich beobachtet habe, wenn er eine Gefahr ahnt.
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Dieses Auto fährt in Richtung Stadt (Fayetteville) ca. 50 km entfernt, wo wir meist einkaufen fahren.
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Allerdings sind wir heute nicht einmal bis nach Fayetteville gefahren, sondern haben in Elkins in einem neuen grossen Lebensmittelgeschäft eingkauft. Es gehört zu einer Kette von Lebensmittelgeschäften, deren Geschäfte den Angestellten gehören; die natürlich daran interessiert sind, dass die Kunden zufrieden sind. Also eine sehr freundliche Bedienung und sehr hilfsbereit, wenn man Fragen hat.

Heute brauchte ich mal nicht tanken, der Benzinpreis war heute  $3.29 die Gallone (eine Gallone sind 3.78 Liter). Unser Subaru verbraucht auf der Landstrasse ca. eine Gallone um 30 Meilen zu fahren (eine amerikanische Landmeile sind 1.609 km). Um auch mal unsere hiesigen Masse zu erwähnen. Die metrischen Masse sind zwar nicht unbekannt, aber sie werden kaum benutzt. Höchsten bei Temperaturangaben, aber auch da wird die Temperatur noch vorwiegend in Fahrenheit angegeben.

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Über khecke

I was born in Lower Silesia and moved to Hamburg after the war. In 1957 I moved to America and lived the longest time in and around Chicago. January 1994 I retired and moved to Northwest Arkansas. I'm married to Ruth since November 1959 and very happy with her. Plenty of hobbies and never bored.
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19 Antworten zu Steaks im Regen

  1. minibares schreibt:

    Steaks im Regen, ich dachte schon, ihr hättet euren Einkauf unterwegs verloren, grins.
    Aber dass du die Rinder meintest finde ich Klasse.
    Das ist ja cool mit dem Esel.
    Mensch, ihr müsst ja meilenweit gehen, bis ihr eine Meile geschafft habt 😉

  2. einfachtilda schreibt:

    Komme vorbei und sammle auch ein paar Steaks auf 😀

  3. Pit schreibt:

    Hallo Karlheinz,
    wir hatten gestern Glück und haben auf dem Weg nach Austin eine Tankstelle gefunden, wo wir die Gallone für $3,199 bekommen haben, während ansonsten alle anderen Tankstellen z.T. gut über $3,35 haben wollten. Unser Escape braucht etwas mehr als Euer Subaru, nämlich ca. 21 mpg. Und einen Winter hatten wir hier im südlichen Texas dieses mal so gut wie gar nicht. Selbst für unsere Verhältnisse hier war es weitgehend (viel) zu warm. Aber wenigstens hatten wir gestern den dringend benötigten Regen, mit 1,55 Inches. Davon brauchen wir allerdings noch viel viel mehr.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

  4. meintagesablauf schreibt:

    Bei den Entfernungen muss man sich vorher aber gut überlegen was man alles einkaufen muss. Schnell noch mal losfahren und etwas vergessenes besorgen wäre ja zu aufwändig.
    Liebe Grüße aus dem kalten Berlin
    Gabi

  5. ute42 schreibt:

    Schönes weites Land. Dass bei euch die Steaks frei rumlaufen wusste ich auch nicht 🙂

  6. OceanPhoenix schreibt:

    hihi..ich dachte dasselbe wie Bärbel bei deiner Überschrift 😉 Die Fotos sind ja klasse – und ein Esel, der Hütehund spielt ..sozusagen – das find ich doll!

    Ich habe gestern für 1.62 Euro pro Liter Super getankt …uff.

    Ein schönes Wochenende für euch und liebe Grüße,
    Ocean

  7. emhaeu schreibt:

    Lieber Karl-Heinz,

    nur Steaks, gibt es denn gar keine Milchkühe bei Euch? —
    Und, ist ja witzig, wir haben auch einen Subaru, hier ein recht seltenes Auto, unserer fährt mit Autogas, das hier nur 0,75 € kostet, also etwas weniger als die Hälfte von Benzin. Pro Liter natürlich, zu Umrechnung in Gallonen bräuchte ich einen Taschenrechner …

    Schönen Gruß, Martin

    • Pit schreibt:

      Hallo Martin,
      €0,75/Ltr. sind, wenn ich „maths whizz-kid“ – wie Mary und ich immer von mir sagen – mich nicht verrechnet habe, €2,84/Gall. oder, nach heutigem Kurs, $3,78/Gall., was derzeit so ungefähr der USA-Durchschnitt für Normalbenzin sein dürfte.
      Zu den Milchkühe bei Karl-Heinz in Arkansas kann ich nichts Genaues sagen. Hier in Texas gibt es die tatsächlich, soweit ich weiß, ganz erheblich weniger als die steak-produzierende Variante. Milchkühe sind mir nur einmal unter die Augen gekommen. und zwar auf dem Weg nach El Paso, Fleischrinder dagegen gint es hier allenthalben. Und was das Gute bei der hiesigen Rinderhaltung ist, und das gilt m.W. für die gesamten USA: hier wird nur für die Tiere Natürliches, z.B. Heu oder Mais, zugefüttert, keinesfalls aber so ih-gittegitt Zeugs wie Knochenmehl. Daher ist BSE hier auch so gut wie unbekannt. Und ich kann nur sagen: das Fleisch schmeckt absolut „yummy“.
      Liebe Grüße aus „Steakland“ [http://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/2010/05/17/grillsaison-eroffnet/ & http://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/2010/07/17/amerikaner-grillen-beeindruckend-anders/%5D,
      Pit

      • emhaeu schreibt:

        Hallo Pit!

        Dann wäre ja über den Daumen gepeilt das Normalbenzin bei uns doppelt so teuer wie in den USA. — Das mit dem Autogas rechnet sich übrigens trotzdem nicht, weil der Subaru 11 – 12 Liter davon pro 100 Km braucht. Der gleiche Wagen mit Diesel-Motor braucht 6 Liter Diesel, das kommt dann auf Gleiche raus ….
        Einen schönen Gruß! Draußen schneit es schon wieder … Martin

      • Pit schreibt:

        Hallo Martin,
        also, was ich für meine erste Antwort an Dich geschrieben habe, das muss ich noch einmal nachrechnen. Wie ich schon gesagt habe, mathematisch ist mir nicht zu trauen. Die „5“ im Mathe-Abi habe ich nur mit Hilfe meiner Klassenkameraden vermeiden können. Darf ich jetzt – nachdem es so lange her ist – ja wohl sagen, denn im Gegensatz zur Promotion [um einmal auf den aktuellen Fall zu sprechen zu kommen] kann das Abi ja wohl nicht mehr aberkannt werden, oder?
        Aber zurück zum Thema: hier in der weiteren Umgebung von San Antonio kostet die Gallone Normalbenzin z.Zt. durchschnittlich etwa $3,40. Das wären nach derzeitigem Kurs [1,33] €2,56, was wiederum knapp 70 Eurocent pro Liter wären – wenn ich richtig gerechnet habe. Die Spritpreise in den USA sind natürlich enorm unterschiedlich. In Kalifornien sind es – glaube ich – z.Zt. etwa $4/Gallone. Und es ist hier davon die Rede, dass der Spritpreis – wie in jedem Jahr – im Frühjahr wieder ansteigt.
        Was den Euro-Dollar-Kurs angeht: den verfolge ich immer mit großem Interesse, denn meine Pension bekomme ich (in Deutschland) ja in Euro ausgezahlt, und da freue ich mich natürlich – auch wenn es die deutsche Wirtschaft gar nicht mag – wenn der Euro so wie jetzt oder (noch) besser steht, denn das gibt mir eben mehr Dollar, wenn das Geld dann hier ist bzw. wenn ich mit meiner deutschen Kreditkarte hier bezahle.
        Ach, noch etwas zum Wechselkurs: der gibt die Kaufkraft nicht so ganz richtig wieder. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist die fast eins zu eins, nur ein klein wenig schlechter.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, Kölle Alaaf, und nich ein paar nicht zu tolle Tage,
        Pit

      • emhaeu schreibt:

        ABer wenn bei Euch erst die große (Fracking-)Öl-Schwemme kommt, dann wird es vielleicht noch billiger.
        Das Abitur kann dir nicht mehr aberkannt werden, glaube ich. Habe mal gegoogelt, in §24 II APO-GoSt (ich hoffe, du weißt nicht mehr, was das ist) steht, „innerhalb von 2 Jahren“ – da bist Du über den Berg 😉 LG MArtin

      • Pit schreibt:

        Hallo Martin,
        aber ja, die APO-GoSt ist mir noch in [guter??] Erinnerung. Leider! Ich hatte übrigens, denn mein Abitur war ja noch weit vor APO-GoSt Zeiten, 10 Jahre als verjährungsfrist für Täuschung(sversuche) beim Abitur in Erinnerung.
        Was das Fracking hier angeht: das ist ja schon ganz wild im Gange, auch unter uns. Aber auf den Benzinpreis hat es (noch?) keine Auswirkungen, und unser Gas [wir kochen und heizen unser Wasser mit „natural gas“] ist auch nicht billiger, sondern teurer geworden. Dabei ist der Erdgaspreis hier in den (südlichen) USA so weit gesunken, dass man es schon nicht mehr gezielt fördert, sondern nur noch als Nebenprodukt der Ölförderung in Kauf nimmt. Es sind Überlegungen im Gange, es zu verflüssigen und dann nach Europa und anderswo zu exportieren, weil man da mehr als das Dreifache erlösen kann. Hier wird es vielfach einfach abgefackelt – wenn nämlich keine Pipeline da ist, um es abzutransportieren.
        Liebe Grüße aus „Fracking Country“,
        Pit

      • emhaeu schreibt:

        Schickt uns ruhig mal ein paar Schiffe mit Gas rüber, wir verbrauchen bei dem kalten Wetter täglich um die 20 Kubikmeter (= 16 €) ….
        Mach et jood! Martin

      • Pit schreibt:

        Wer weiß, vielleicht kommt das Fracking ja auch zu Euch! Aber so wie es aussieht, mit erheblich größeren Auflagen und Einschränkungen als hier. Und Ihr hättet als Grundeigentümer ja auch wohl nicht die Gewinnanteile, die wir hier bekommen. Ansonsten: mal sehen, wann ich einen Erdgastanker charten kann! 😉

  8. Kiki/Christa schreibt:

    Hallo lieber Karl-Heinz,
    das ist ja lustig, dass ein Eselchen die Rinder hütet!!! Musste sehr grinsen.
    Bei uns hat es mal wieder nachts sehr geschneit. Dabei warte ich schon so sehr auf den Frühling.
    Liebe Grüße zum Wochenende,
    Christa

  9. Elke schreibt:

    Und ich dachte, bei euch sei die Grillsaison schon ausgebrochen – ganz schön unhöflich von dir, die armen Kühe schon jetzt als Steaks zu bezeichnen oder – – – typisch amerikanisch? Oh je, das ist dann natürlich von mir wieder political incorrect – es ist so schwierig heutzutage 😉 Am besten sagt man gar nichts mehr. Kein Negerkönig bei Pippi Langstrumpf, kein „asiatisch aussehender Vizekanzler“ in good old Germany . . .
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende –
    liebe Grüße von Elke

    • Pit schreibt:

      Hallo Elke,
      lieber „politically incorrect“ als gar nichts mehr sagen (dürfen). Man kann auch alles übertreiben, wie z.Zt. m.E. in Deutschland – und auch hier in den USA. Den Negerkönig aus Pippi Langstrumpf zu verbannen oder eine redigierte version von Mark Twain’s „Huckleberry Finn“ zu erstellen, in der das Wort „Nigger“ nicht mehr vorkommt ist m.E. nichts anderes als Zensur im Namen des Zeit(un)geistes.
      Also, warum nicht Manches als „typisch amerikanisch“ bezeichnen. Ich wehre mich zwar selber immer gegen das Verbreiten von Vorurteilen, aber gewisse Dinge kann man doch verallgemeinern und als typisch bezecihnen.
      Liebe Grüße aus dem Land der (großen) Steaks [http://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/2010/05/17/grillsaison-eroffnet/],
      Pit

  10. Hallo, Karl-Heinz,

    beneidenswert preiswert ist Euer Benzin! In Deutschland kostet es, „dank“ der vielen Steuern, das Doppelte.
    Der Verbrauch Eures Subarus hält sich in Grenzen. Mein Subaru verbraucht etwas mehr. Er wird in 9 Tagen ja auch schon 15 Jahre alt.
    Für Deine Steaks brauchst Du aber eine große Pfanne!! 😉

    Schönes Wochenende wünscht Dir und Ruth
    Jürgen

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