17. Juni


Wie Gisela unten schon schrieb hat der 17. Juni zumindest in Deutschland eine viel wichtigere Bedeutung, da damals im Jahr 1953 sich ein Austand in der ehemaligen DDR ereignete, weil die Leute sich unterdrueckt und benachteiligt fuehlten. Dieser Aufstand wurde blutig von der Volksarmee und mit sowjetischen Panzern nieder geschlagen. Damals lebte ich noch in Deutschland und es wurde viel darueber berichtet. In Westdeutschland wurde darauf der 17. Juni zum Feiertag/Gedenktag erklaert. Erst nach der Wiedervereinigung wurde dieser Tag der deutschen Einheit auf den 3 Oktober verlegt. Der Gedanke dabei war wohl, dass man die Leute nicht mehr an diese Grausamkeit und das Verbrechen aufmerksam machen wollte.

Bei uns faellt ja der Vatertag logischerweise auch nicht immer auf den 17. Juni – nur diesmal wieder, weil es zufaelligerweise ein Sonntag war.

Wir sind also zum Essen in dieses Steak House gegangen.
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Ein riesiger Schuppen wo hunderte von Gaesten verpflegt wurden und trotzdem mussten wir etwas warten, weil es so voll war, wobei der Vatertag sicher schuld war.
Vor dem Restaurant sah ich diesen 1958iger Chevy, der wie neu aussah und fotografierte ihn. Zur Vergroesserung kann man die Bilder anklicken.
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Der Besitzer dieses Autos hatte gesehen, dass ich sein Auto fotografiert hatte. Da wir noch auf unseren Tisch warteten, sprach er mich bei seinem Verlassen des Restaurants an. Er merkte meine Begeisterung an und begruesste mich wie einen alten Freund und schuettelte mir die Hand und haette sich sicher noch laenger mit mir unterhalten, aber seine Mitfahrer wurden etwas ungeduldig.

Hier sind Ruth und unsere Enkelin, als wir auf unser Essen warteten, die meisten von uns bestellten ein Steak – meins war wirklich gut nd beinahe zu viel, obwohl ich noch nicht einmal das groesste Filet bestellt hatte. Unser Schwiegertochter Judy wollte lieber einen Hummer.
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Die naechsten beiden Bilder sind nachdem wir das Restaurant „wohlgenaert“ verlassen haben.
Auf dem ersten Bild kann man den Namen TADECO mir einer Banane sehen. Das ist die Firma bei der Judy’s Vater seit zig Jahren auf den Philippinen arbeitet. Das Unternehmen ist so riesig, dass sie sogar Geschaefte und eine Kirche haben. Jedenfalls hatte sie mir das Hemd von den Philippinen mitgebracht.
Hier erst einmal Judy und ich.
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und hier noch mit Ruth zusammen.
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Es war jedenfalls sehr nett und auf dem Nach-Hause-Weg haben wir noch bei einem Super-Wal*Mart angehalten, um einiges einzukaufen – in Amerika sind bekanntlich die Geschaefte auch am Sonntag offen und teilweise sogar 24 Stunden am Tage.
Das Wetter ist sehr sommerlich und wir brauchten unbedingt Regen.

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Über khecke

I was born in Lower Silesia and moved to Hamburg after the war. In 1957 I moved to America and lived the longest time in and around Chicago. January 1994 I retired and moved to Northwest Arkansas. I'm married to Ruth since November 1959 and very happy with her. Plenty of hobbies and never bored.
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4 Antworten zu 17. Juni

  1. Brigitte schreibt:

    Lieber Karl-Heinz, sei herzlich gegruesst.
    Nun sind wir aus unserem Schweiz-Urlaub zurück. Das Wetter war durchwachsen,aber wir konnten trotzdem viel erleben.
    Wir waren bei Verwandten in der Nähe von Luzern auf einer Alp, in der Mittelschweiz.
    Wir wanderten die Bergstraßen auf vier Räder empor und auch sonst fuhren wir mit dem Auto und Wolfgang sass im Rollstuhl, wenn wir zu Fuss unterwegs waren.
    In Luzern besuchten wir ein Konzert, die Gala-Night, wo auch unsere Edith im Jazz-Chor mitwirkte und dann war ich noch mit dem jüngerem Sohnemann, der uns auch die lange Fahrt zur Schweiz hin und zurueck fuhr, in einem klassischen Konzert in Sachseln.
    Im Blog habe ich ausfuehrlich 4 Beitraege über unsere Reise geschrieben und sogar Bilder hat mir Sohnemann reingestellt und ein kurzes Video von meiner sportlichen Betätigung.
    Es war eine schöne Zeit und Wolfgang konnte mit dem Rollstuhl genauso ueberall mitkommen. Unser Hund war auch mit dabei.
    Ihr macht mit Euren Kindern viele Unternehmungen, das ist schön. Ich bin auch oft mit dem jüngerm Sohn unterwegs. Der Ältere hat ja einen Vollzeitjob.
    Mit dem Jüngeren gehe ich am Donnerstag zu einer Veranstaltung, wo ueber unserem ehemaligen Kulturpark/Spreepark im Plaenterwald ein Vortrag gehalten wird.
    Ich war auch vor Kurzem mit Sohnemann im Theater.
    Wolfgang kann leider niergens mit hin, wegen des Laufens, um so mehr freute es mich, dass er in der Schweiz die Moeglichkeit hatte.
    Tschuessi, alles Gute, Brigitte

  2. ute42 schreibt:

    Einen schönen Vatertagsausflug habt ihr gemacht, lieber Karl-Heinz. Ich hätte im Restaurant auch Lobster gewählt 🙂 Die Bilder mit Schwiegertochter sind sehr schön, ganz besonders gut gefällt mir das Bild mit Oma und Enkelkind.

  3. O.Ph. schreibt:

    Lieber Karl-Heinz 🙂

    ganz tolle Bilder zeigst du uns hier – und ich freu mich immer, dich und deine Familie darauf zu sehen 🙂

    wir waren bei San Diego mal nach Mitternacht in einem Supermarkt. Das war 1998, und damals waren die Öffnungszeiten in Deutschland ja noch viel kürzer als heute – ein wirklich seltsames Gefühl war das 🙂

    Der Chevy sieht ja super aus..hab ihn gleich mal auf groß geklickt .. klar dass du den knipsen mußtest 😉 und es ist schön, dass du dann auch mit dem Besitzer in ein nettes Gespräch gekommen bist. Ich hatte ohnehin den Eindruck, die Menschen in den USA sind insgesamt offener und aufgeschlossener, als hier bei uns.

    Liebe Grüsse aus dem fast 30° heißen Schwobaländle,
    Ocean

  4. Elke schreibt:

    Lieber Karl-Heinz,
    es ist seltsam, aber ich bin mit dem 17. Juni aufgewachsen (war ja auch noch mein Geburtsjahr) und irgendwie bedeutet mir dieses Datum immer noch mehr als der 3. Oktober. Mit dem 3. Oktober verbinde ich so gar nichts, denn für mich wäre der 9.November (1989) als Feiertag viel logischer gewesen. Die Maueröffnung war ein unglaublich intensives Erlebnis, während der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland irgendwie nur was auf dem Papier war. Meinen Söhnen hingegen sagt der 17. Juni bereits gar nichts mehr. Naja, die haben mit der ganzen DDR schon nicht mehr viel im Sinn – so schnell geht die Zeit über die Dinge hinweg, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.
    Herzliche Grüße
    Elke

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